Ausrüstung

Schlägerkauf als Linkshänder: worauf du wirklich achten solltest

· NALG Germany e.V.

Der Markt für Linkshand-Schläger ist kleiner — das ist kein Geheimnis. Kleinere Auswahl heißt aber nicht schlechtere Ausrüstung. Es heißt: informierter kaufen.

Verfügbarkeit realistisch einschätzen

Nicht jede Serie erscheint in einer Linkshand-Variante, und nicht jede Variante liegt beim Händler vor Ort. Plane für Testschläger mehr Vorlauf ein und frag gezielt nach — vieles ist bestellbar, was nicht im Regal steht.

Fitting ist für dich doppelt wichtig

Ein professionelles Fitting lohnt sich für alle, für Linkshänder besonders: Weil du seltener spontan testen kannst, ersetzt das Fitting das „Durchprobieren". Achte darauf, dass der Fitter tatsächlich Linkshand-Testschäfte und -köpfe vorhält — frag vorher nach, nicht erst im Termin.

Der Gebrauchtmarkt: Chance mit Tücken

Gebrauchte Linkshand-Sätze sind seltener, aber oft in gutem Zustand — viele stammen aus Fehlkäufen. Prüfe:

  • Lie und Loft nachmessen lassen — Anpassungen des Vorbesitzers sind unsichtbar.
  • Schaft-Flex zur eigenen Schwunggeschwindigkeit, nicht zum Preis.
  • Griffstärke — Griffe sind das billigste Tuning und der häufigste Kompromiss.

Die drei häufigsten Fehlkäufe

  1. Der „Gelegenheitskauf", weil endlich mal ein Linkshand-Satz verfügbar war — Verfügbarkeit ist kein Fitting.
  2. Das gespiegelte Vorbild: der Schläger, den der rechtshändige Clubkollege liebt, passt nicht automatisch zu deinem Schwung.
  3. Komplettsätze ohne Wechseloption — bau dir dein Bag lieber schrittweise auf.

Im Verband tauschen wir Erfahrungen zu Händlern, Fittern und Serien laufend aus — als Mitglied fragst du einmal in die Runde und bekommst gelebte Praxis statt Katalogwissen. Fragen an: office@nalg-germany.org.

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